In a nutshell – Kirche im Web 2.0 #kiw13

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Auf der Leinwand der #kiw13 im Franz Hitze Haus ist ein QR-Code zu sehen. Während rund 40 Teilnehmer den Code scannen, um den Termin für die Tagung (13.-14.03.2014) in Stuttgart automatisch im Kalender ihres Smartphones zu erfassen, fotografiert die andere Hälfte der Teilnehmerrunde die Kollegen beim Scannen. Dieses Bild zeichnete sich in der Abschlussrunde der Tagung Kirche im Web 2.0 #kiw13 Ende vergangener Woche ab.

Schon seit mehreren Jahren laden die Akademie Franz Hitze Haus, die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, kath.de Medienservice, evangelisch.de und die Goethe-Universität in Frankfurt gemeinsam zur Veranstaltung ein. In Barcamps, Workshops und Vorträgen werden den kirchlichen Social Media Anwendern verschiedene inhaltliche Inputs gegeben und Möglichkeiten zum thematischen Austausch geboten. Erstmalig durfte auch ich in der vergangenen Woche an der Tagung teilnehmen. Nach zwei Tagen Networking, Diskussion und fachkundigen Vorträgen darf ich sagen: ich bin beeindruckt.

Das Internet stellt wohl vorallem kirchliche Einrichtungen vor eine besondere Herausforderung. Zum Einen sollte Kirche eine zeitgemäße Kommunikation anstreben, zum Anderen darf der pastorale Auftrag aber nicht vernachlässigt werden. Gerade unter Gesichtspunkten des Monitoring wandert die Kirche auf einem schmalen Grat, denn „Erfolg ist keiner der Namen Gottes“. Nicht immer und in allen Lebenslagen macht Erfolgskontrolle Sinn. Erst recht dann nicht, wenn man versucht den Erfolg auf Grundlage von Likes und Klicks zu messen.

Die kirchlichen Einrichtungen, jedenfalls die Arbeitgeber der rund 80 Teilnehmer der Tagung (diese Twitter-Liste enthält nahezu alle zwitschernden Teilnehmer der Veranstaltung), sind sich der besonderen Herausforderugen bewusst. Auf der #kiw13 standen die Möglichkeiten und Grenzen des Crowsourcing im Mittelpunkt. Inhaltlichen Input boten:

Es macht an dieser Stelle keinen Sinn, die Vorträge einzeln zu bewerten. Zusammenfassend darf ich aber sicher ruhigen gewissens sagen, dass alles Slides durchaus hilfreiche Infos bieten konnten. Nicht weniger interessant waren auch die Workshops:

  • Jens Albers (Abt. Kommunikation) – QR-Codes sinnvoll einsetzen
  • Pia Modanese (Stabsabteilung Medien) – Urheberrecht & Bildverwendung im Internet
  • Jürgen Pelzer (Gothe-Universität) – Facebook strategisch nutzen
  • Prof. Andreas Büsch (Leiter der Clearingstelle Medienkompetenz) – Social Media Guidelines
  • Eckhard Bieger (Leiter Kompetenzbereich Kursdidaktik) – Buchagent im Internet

Im Großen und Ganzen hat es mich gefreut zu sehen, dass sich auch in kirchlichen Einrichtungen mittlerweile Einiges bewegt. Social Media werden nicht (mehr) als Bedrohung wahrgenommen, sondern als Teil des Kommunikationsprozess geschätzt und zunehmend auch eingesetzt. Beispiele für den teilweise innovativen, mindestens aber konstruktiven Einsatz von Social Media gibt es genug. So wurde während der Veranstaltung zeitweise auch in gemeinsam in einem Etherpad gearbeitet – unter anderem der webbasierte Editor zur kollaborativen Bearbeitung von Texten für den Morgenimpuls genutzt.

Schon heute freue ich mich auf die Tagung „Kirche im Web 2.0“ im kommenden Jahr #kiw14. Ich hoffe aber, dass ich von den Referenten, Kolleginnen und Kollegen der #kiw13 auch zwischenzeitlich mal wieder hören werde! DAS muss für heute reichen…

Kirche im Web 2.0 #kiw13 – Eine Veranstaltung wirft Ihre Schatten voraus

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Noch einmal schlafen, dann ist es so weit: die Akademie Franz-Hitze-Haus lädt zur Tagung „Kirche im Web 2.0“ nach Münster ein. So langsam wirft die Veranstaltung ihre Schatten voraus und die Twitwalls mit dem Hashtag #kiw13 füllen sich. 
Das Interesse der Kirche am Web 2.0 und den Social Media scheint groß – reisen die Teilnehmer von Freising, Berlin oder Frankfurt doch quer durch Deutschland um den Ausführungen der namhaften Referenten zwei Tage lang zu folgen. Erstaunlich, dass gerade die Headliner selbst aus dem Ausland anreisen. 
Hier noch einmal die wichtigsten Links für die kommenden zwei Tage im Überblick:

Mein ausführlicher Bericht folgt am Wochenende. Bis dahin gibt’s alle persönlichen Infos zur Veranstaltung auch unter @Schedding