Verflixte Fahrerei

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Durch die Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes fällt zum 01. Januar 2013 das Fernreisemonopol der DB. Wie die Pilze schießen seitdem die Fernreisebusse aus dem Boden. Selbst ADAC & Post gehen seit Neustem mit eigenen Fahrzeugen auf die Straße. Über die neutrale Suchmaschiene http://www.busliniensuche.de/ habe auch ich für den Rückweg meiner letzten Berlinreise erstmalig eine Busverbindung gewählt.

Nachdem mir also das Vergleichsportal die Fahrt mit Flixbus als günstigste Alternative auswirft, recherchiere ich im Internet nach Erfahrungsberichten. Auf entsprechende Links verzichte ich an dieser Stelle, da offenbar völlig unterschiedliche Erfahrungen gemacht werden. Einen meiner Meinung nach recht ungefilterten Eindruck bekommt man aber auf jeden Fall auf der Flixbus Facebook-Seite. Am Ende denke ich mir: „Du musst Dir Dein eigenes Bild machen!“

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Ungeduldige Optimisten

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„Und was machst Du bei Bill Gates“, fragt mich eine Kommilitonin am vergangenen Mittwoch, als ich mich ins BASE_camp nach Berlin verabschiede. So genau weiß ich das zu diesem Zeitpunkt selber gar nicht. Was ich weiß: ich bin einer von 50 „ungeduldigen Optimisten“ #impatientoptimist, die eine persönliche Einladung zur Podiumsdiskussion mit Bill Gates in Berlin erhalten haben. „Germanys 50 most influental Social Media Users of NGO“, sollte Gates uns später nennen.

 

Digital Entrepreneur der NGO

Ich selbst würde nicht auf den Gedanken kommen, mich in diesen Kreis einzuordnen. Sind zu dieser Veranstaltung doch u. a. Vertreter des World Wide Fund For Nature, der Kampagnenorganisation ONE und namhafte Einzelpersonen, wie Raul Krauthausen oder Paula Hannemann eingeladen. Aber im Rahmen der Anmeldephase auf der Homepage der Melinda & Bill Gates Foundation konnte ich den 11. Platz im Ranking der #impatientoptimists erlangen. Wie vielen anderen ist es also auch mir gelungen, eine breite, digitale Masse auf die „ungeduldigen Optimisten“ aufmerksam zu machen und einzubinden. Und nichts anderes war der Hintergrund des Ranking-Verfahrens.

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Von Kommunikationsstrukturen und ihren Reibungsverlusten

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„Der Caritas fehlt es an #followerpower„, vermutet mein geschätzter Kollege Markus Lahrmann jüngst im Blog der Caritas Webfamilie und in der Caritas NRW. Gleichzeitig zeigt Herr Lahrmann mit der Initiative der „Caritäter“ aber auch ein Positivbeispiel einer gelungenen Kampagne auf. Schauen wir uns die Kommunikation und den viralen Effekt der personalisierten Kampagne etwas genauer an, so stellen wir schnell fest, dass die Caritas Webfamilie sehr wohl über #followerpower verfügt. Jedoch werden die zur Verfügung stehenden digitalen Ressourcen oft nur ungenügend genutzt, sodass die interaktive Gestaltung des Kommunikationsprozesses gar nicht erst zustande kommt. Nicht die Trägheit der Masse ist verantwortlich für die Reibungsverluste, sondern die vorhandenen verbandlichen Kommunikationsstrukturen.
Wer innovative Prozesse mitgehen will, der muss bereit sein, sich auf Strukturveränderungen einzulassen. Für die obere Hierarchieebene bedeuten diese Veränderungsprozesse jedoch einen gewissen Kontrollverlust. Doch wer einen Mehrwert in den eigenen Mitarbeitern als Botschafter der Organisation und des Verbandes sehen will, der muss zunächst Vertrauen schenken. Vor allem das Community-Management muss dabei einen Vertrauensvorschuss erhalten. Das kostet Überwindung. Die interaktive Gestaltung der Kommunikation erfordert eine kurzfristige Reaktion 24/7. Während langfristige Redaktionspläne sicherlich noch mit der Geschäftsführung abgestimmt werden können, wird die zeitnahe Absprache von Kommentaren, Aktion und Reaktion dabei schon schwieriger.

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Nicht der Richtige für die #PiratenMS

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Es ist an der Zeit mein Gesicht zu wahren und für meine persönlichen Wertvorstellungen einzustehen. Wertvorstellungen, die schon lange Jahre durch christliche Grundwerte geprägt werden: Taufe, Besuch eines katholischen Kindergartens, Kommunion, Mitgliedschaft und Engagement in der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG), Firmung, Organisation und Leitung von Ferienfreizeiten des KJG Ferienwerks Billerbeck e. V., seit 2006 kirchliche Arbeitgeber

Noch Anfang der Woche las ich in der Neuen Caritas, dem Newsletter DiCV Münster Aktuell und dem kirchlichen Amtsblatt im Bistum Münster vom Engagement und von Projekten kirchlicher Träger. Als Verwaltungsleiter der Freiwilligen Sozialen Dienste (FSD) Bistum Münster gGmbH betreue ich jährlich rund 1.000 Freiwillige im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und im Bundesfreiwilligen Dienst (BFD) in über 600 Einrichtungen im katholischen Verbund des Bistum Münster. Als regionale Träger für Freiwilligendienste übernehmen wir die pädagogische Begleitung und Betreuung der Freiwilligen in ihrem 6-18monatigem Dienst. Als katholische Trägerorganisation vermitteln wir auch kirchliche und katholische Grundwerte, die in den Leitbildern der Einsatzstellen größtenteils fest verankert sind. Neben den konfessionellen Trägerorganisationen gibt es aber auch freie Träger, die entsprechende Dienste anbieten. Allein im BFD gibt es 20 verschiedene Zentralstellen aus den Bereichen „Soziales“, „Ökologie“, „Kultur“ und „Sport“. Für potenzielle Bewerber und Interessenten besteht also generell ein Wahlrecht.

Von der vergleichbaren Wahlmöglichkeit habe auch ich bewusst Gebrauch gemacht, als ich mich für einen konfessionellen Arbeitgeber entschieden habe.

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