Inklusion: alle für JUBI für alle

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Rote Karte für die Sparpläne des Kirchenvorstands

Die Inklusion in der Jubi Nordwalde steht vor dem Aus, aber nur wenige Tage nach der Hiobsbotschaft des ev. Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken hat sich Einiges getan. Ein ursprünglich dem Fundraising gewidmetes Wochenende funktionierte das Honorarteam für inklusive Angebote kurzerhand zum Strategieworkshop um. Daraus entstand die Initiative „alle für JUBI für alle“. Auf der zugehörigen Facebook-Seite wird schnell deutlich, welchen Rückhalt die Initiatoren in der breiten Öffentlichkeit haben. Erklärtes Ziel ist der Erhalt der Angebote zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen am Standort Nordwalde.

Sparen an der Inklusion - Rote Karte für den Kirchenvorstand

Rote Karte für den Kirchenvorstand CC-BY-NC-SA

Als ich am vergangenen Wochenende einen Anruf aus der Jubi Nordwalde erhalte, muss ich nicht lange überlegen. Selbstverständlich will ich meine Erfahrungen in der Begleitung von Web 2.0 Projekten und mein know-how aus der Entwicklung von Social Media Strategien für non-profit Organisationen (NPO) in das Kompetenzteam einbringen. Erstens liegt mir die Inklusion seit Jahren am Herzen und die Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention in allen Gesellschaftsbereichen ist mir ein großes Anliegen. Zweitens bin ich als freier Mitarbeiter der Jugendbildungsstätte Nordwalde mehr oder weniger selbst von der Entscheidung des Evangelischen Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken betroffen.

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Exklusion inklusiver Bildungsangebote

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Exkludiert man in Nordwalde schon bald die inklusiven Bildungsangebote? Eigentlich eher zufällig musste ich gestern der Lokalpresse entnehmen, dass der Jubi Nordwalde das Aus droht. Schon kurios, dass diese Meldung ausgerechnet über eine Honorarkollegen aus dem entfernten Berlin in meine Timeline schwappte. Für eine solche Information bieten sich durchaus andere Kommunikationskanäle, als die lokale Presse.

Bevor ich mich dazu entschließe, wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Gegend zu rennen, muss ich erst einmal tief durchatmen. Niemand wird die Jugendbildungsstätte samt des umfangreichen Kurskonzeptes für Menschen mit Behinderungen unüberlegt und kurzfristig schließen (wollen)!? Allerdings hatte ja auch „niemand die Absicht eine Mauer zu errichten“.

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