Inklusion2025

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Inklusion2025

Inklusion2025 – Wie wird unsere Welt in zehn Jahren aussehen? Was ist nötig, damit wir 2025 in einer inklusiven Gesellschaft leben? Fragen, die uns die Aktion Mensch im Rahmen ihrer Blogparade Inklusion2025 stellt.

Der Grundgedanke der vollständigen und gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an einem inklusiven gesamtgesellschaftlichen Zusammenleben ist in der Bundesrepublik auch fünf Jahre nach der Ratifizierung der UN Behindertenrechtskonvention weiterhin im Entwicklungsprozess und bedarf der sukzessiven Realisierung. Inklusion setzt dabei ein grundsätzliches politisches und gesellschaftliches Umdenken voraus.

Im Rahmen meiner Bachelorthesis „Social Media gestützte Inklusion von Menschen mit Behinderungen“ habe ich im vergangenen Jahr untersucht, inwieweit die inklusive Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Gesamtkontext durch die Einbeziehung von Social Media positiv beeinflusst werden kann. Die Untersuchung erstreckt sich dabei zum einen auf die aktive Beteiligung von Menschen mit Behinderungen durch digitale Teilhabe, zum anderen aber auch auf die indirekte Inklusion durch öffentliche Bewusstseinsbildung mittels Social Media gestützter Medienkampagnen.

Für die Blogparade Inklusion2025 der Aktion Mensch wollte ich zunächst die Ergebnisse meiner wissenschaftlichen Untersuchung in einem Blogpost zusammenfassen. Nachdem ein Teil meiner Arbeit allerdings bereits im Oktober 2014 im Buch „Social Media Recruiting in der Praxis: Mit direkter Ansprache zu mehr Erfolg. Ein Kursbuch für Führungskräfte“ erschienen ist, gebe ich mit dem heutigen Post meine gesamte Thesis frei. Anstatt die Abschlussarbeit nur ausschnittsweise zur Verfügung zu stellen, gebe ich heute gerne einen Input für die weitere wissenschaftliche Untersuchung:wpid-img_20140819_200514.jpg

Social Media gestützte Inklusion von Menschen mit Behinderungen (pdf)

 

Generell dürfen Social Media auch mit Blick auf die Inklusion2025 nur als Teilbereich des sich verändernden gesellschaftlichen Komplexes verstanden werden. Mit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention am 26. März 2009 setzt ein gesamtgesellschaftliches Umdenken im sozialen Teilhabeprozess ein. Sowohl auf allen Ebenen des realen Miteinanders als auch in den Strukturen des virtuellen Raumes setzen Umgestaltungen ein, die eine Inklusion von Menschen mit Behinderungen dauerhaft barrierefrei ermöglichen können. Social Media unterstützen diese sozioökonomischen Entwicklungen zukunftsorientiert, allerdings müssen die virtuellen Angebote hierzu möglichst behinderungsunabhängig gestaltet werden. Social Media gestützte Inklusion von Menschen mit Behinderungen ist in diesem Zusammenhang mehr als nur ein neuerlicher Ansatz, Social Media gestützte Inklusion von Menschen mit Behinderungen findet bereits partielle Anwendung in der passiven sowie aktiven Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im Sinne von Inklusion. DAS muss für heute reichen…

 

Comment (1)

  1. […] Jahr auf meinem Blog gelesen. Gleichzeitig hat Vivian ordentlich Input für meine Abschlussarbeit „Social Media gestützte Inklusion von Menschen mit Behinderungen“ geliefert. Meine Schwärmerei für Vivian darf aber keineswegs die anderen Keynotes in den […]

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