#caritasdigital – Recap der Caritas Digital-Werkstatt

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#caritasdigital, die Digital-Werkstatt der Caritas Webfamilie, warf schon lange ihre Schatten voraus. Anfangs stieß die erste digitale Konferenz der karitativen Einrichtungen in Deutschland (und in der Schweiz) offenbar noch auf zurückhaltende Resonanz, während ich mich bereits wie ein Honigkuchenpferd freute, als ich endlich die Einladung auf dem Bildschirm hatte. Am Ende fand sich allerdings eine gut 80 Personen starke Crowd zur zweitägigen Konferenz im Spenerhaus Frankfurt ein. Schon Ende 2011 lieferte ich mir mit Markus Lahrmann einen kleinen Schlagabtausch zur #followerpower in der Caritas. Nach den letzten zwei Tagen sehe ich uns beide irgendwie bestätigt. Aber zurück zur #caritasdigital.

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Ungeduldige Optimisten

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„Und was machst Du bei Bill Gates“, fragt mich eine Kommilitonin am vergangenen Mittwoch, als ich mich ins BASE_camp nach Berlin verabschiede. So genau weiß ich das zu diesem Zeitpunkt selber gar nicht. Was ich weiß: ich bin einer von 50 „ungeduldigen Optimisten“ #impatientoptimist, die eine persönliche Einladung zur Podiumsdiskussion mit Bill Gates in Berlin erhalten haben. „Germanys 50 most influental Social Media Users of NGO“, sollte Gates uns später nennen.

 

Digital Entrepreneur der NGO

Ich selbst würde nicht auf den Gedanken kommen, mich in diesen Kreis einzuordnen. Sind zu dieser Veranstaltung doch u. a. Vertreter des World Wide Fund For Nature, der Kampagnenorganisation ONE und namhafte Einzelpersonen, wie Raul Krauthausen oder Paula Hannemann eingeladen. Aber im Rahmen der Anmeldephase auf der Homepage der Melinda & Bill Gates Foundation konnte ich den 11. Platz im Ranking der #impatientoptimists erlangen. Wie vielen anderen ist es also auch mir gelungen, eine breite, digitale Masse auf die „ungeduldigen Optimisten“ aufmerksam zu machen und einzubinden. Und nichts anderes war der Hintergrund des Ranking-Verfahrens.

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Von Kommunikationsstrukturen und ihren Reibungsverlusten

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„Der Caritas fehlt es an #followerpower„, vermutet mein geschätzter Kollege Markus Lahrmann jüngst im Blog der Caritas Webfamilie und in der Caritas NRW. Gleichzeitig zeigt Herr Lahrmann mit der Initiative der „Caritäter“ aber auch ein Positivbeispiel einer gelungenen Kampagne auf. Schauen wir uns die Kommunikation und den viralen Effekt der personalisierten Kampagne etwas genauer an, so stellen wir schnell fest, dass die Caritas Webfamilie sehr wohl über #followerpower verfügt. Jedoch werden die zur Verfügung stehenden digitalen Ressourcen oft nur ungenügend genutzt, sodass die interaktive Gestaltung des Kommunikationsprozesses gar nicht erst zustande kommt. Nicht die Trägheit der Masse ist verantwortlich für die Reibungsverluste, sondern die vorhandenen verbandlichen Kommunikationsstrukturen.
Wer innovative Prozesse mitgehen will, der muss bereit sein, sich auf Strukturveränderungen einzulassen. Für die obere Hierarchieebene bedeuten diese Veränderungsprozesse jedoch einen gewissen Kontrollverlust. Doch wer einen Mehrwert in den eigenen Mitarbeitern als Botschafter der Organisation und des Verbandes sehen will, der muss zunächst Vertrauen schenken. Vor allem das Community-Management muss dabei einen Vertrauensvorschuss erhalten. Das kostet Überwindung. Die interaktive Gestaltung der Kommunikation erfordert eine kurzfristige Reaktion 24/7. Während langfristige Redaktionspläne sicherlich noch mit der Geschäftsführung abgestimmt werden können, wird die zeitnahe Absprache von Kommentaren, Aktion und Reaktion dabei schon schwieriger.

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