Ein Reanimationsversuch

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Es ist ruhig geworden – zu ruhig. Doch das Bloggerherz schlägt noch. Langsam. Still. Regelmäßig. Es gibt nichts schlimmeres, als einen Blog ohne Content. Ein Blog, das langsam vor sich hinschlummert. In den vergangenen Tagen, nein Wochen und sogar Monaten habe ich sämtliche Regeln des erfolgreichen Contentmanagements gebrochen. All das mühevoll angeeignete Wissen zum Social Media Management habe ich stiefmütterlich behandelt und unachtsam über Bord geworfen. Im Ergebnis ein Blog, der langsam aber sicher die letzten Vitalzeichen verliert. Ein Reanimationsversuch…

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Inklusion2025

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Inklusion2025

Inklusion2025 – Wie wird unsere Welt in zehn Jahren aussehen? Was ist nötig, damit wir 2025 in einer inklusiven Gesellschaft leben? Fragen, die uns die Aktion Mensch im Rahmen ihrer Blogparade Inklusion2025 stellt.

Der Grundgedanke der vollständigen und gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an einem inklusiven gesamtgesellschaftlichen Zusammenleben ist in der Bundesrepublik auch fünf Jahre nach der Ratifizierung der UN Behindertenrechtskonvention weiterhin im Entwicklungsprozess und bedarf der sukzessiven Realisierung. Inklusion setzt dabei ein grundsätzliches politisches und gesellschaftliches Umdenken voraus.

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Offener Brief: alle für JUBI für alle

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Mit einem Offenen Brief wendet sich die Initiative „alle für JUBI für alle“ nun an den Kreissynodalvorstand des evangelischen Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken. Im Anschreiben zum offenen Brief heißt es: „Die lokalen Medien haben, seit der Veröffentlichung der Schließungsoption der Jugendbildungsstätte Nordwalde, zum Thema Bericht erstattet. Die inklusive Initiative „alle für JUBI für alle“, die sich aus Menschen mit und ohne Behinderungen zusammensetzt, stößt auf ein zunehmendes öffentliches Interesse. Auch wenn die aktuelle Diskussion langsam ein wenig transparenter gestaltet wird, bleiben bislang noch viele Fragen offen. Wir richten unsere Fragen mit heutigem Schreiben noch einmal konkret und direkt an den Kreissynodalvorstand, vertreten durch den Superintendenten Joachim Anicker.“

Offener Brief

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Interview „alle für JUBI für alle“

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Das schriftliche Interview der Initiative „alle für JUBI für alle“ (www.facebook.com/inklusion.jubi) mit dem evangelischen Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken im aktuellen Newsletter KK-News Nr. 101 vom 10. Mai 2014 ist in seinen Ausführungen teilweise der redaktionellen Freiheit zum Opfer gefallen. Begründet wurden die Kürzungen mit dem Layout des Newsletter – platztechnische Streichungen waren notwendig. Natürlich war uns klar, dass an dieser Stelle vor allem die scharfen Spitzen und unangenehme Rückfragen gestrichen werden. Man hatte uns jedoch zugesagt, das komplette Interview auf der Homepage zu veröffentlichen und im Newsletter zu verlinken. Wir haben bislang weder Link, noch den entsprechenden Online-Artikel gefunden ;( Natürlich haben wir Sicherheitskopien des Interviews präventiv beiseite gelegt.

zum Interview in seiner Ursprungsfassung als PDF

Bleibt zu hoffen, dass sich der Kirchenkreis bei weiteren Zusagen im Rahmen der perspektivischen Entwicklung an die Absprachen hält. Denn solche Erfahrungen untermauern nicht gerade die Glaubwürdigkeit der handelnden Personen. DAS muss für heute reichen…

Inklusion: alle für JUBI für alle

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Rote Karte für die Sparpläne des Kirchenvorstands

Die Inklusion in der Jubi Nordwalde steht vor dem Aus, aber nur wenige Tage nach der Hiobsbotschaft des ev. Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken hat sich Einiges getan. Ein ursprünglich dem Fundraising gewidmetes Wochenende funktionierte das Honorarteam für inklusive Angebote kurzerhand zum Strategieworkshop um. Daraus entstand die Initiative „alle für JUBI für alle“. Auf der zugehörigen Facebook-Seite wird schnell deutlich, welchen Rückhalt die Initiatoren in der breiten Öffentlichkeit haben. Erklärtes Ziel ist der Erhalt der Angebote zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen am Standort Nordwalde.

Sparen an der Inklusion - Rote Karte für den Kirchenvorstand

Rote Karte für den Kirchenvorstand CC-BY-NC-SA

Als ich am vergangenen Wochenende einen Anruf aus der Jubi Nordwalde erhalte, muss ich nicht lange überlegen. Selbstverständlich will ich meine Erfahrungen in der Begleitung von Web 2.0 Projekten und mein know-how aus der Entwicklung von Social Media Strategien für non-profit Organisationen (NPO) in das Kompetenzteam einbringen. Erstens liegt mir die Inklusion seit Jahren am Herzen und die Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention in allen Gesellschaftsbereichen ist mir ein großes Anliegen. Zweitens bin ich als freier Mitarbeiter der Jugendbildungsstätte Nordwalde mehr oder weniger selbst von der Entscheidung des Evangelischen Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken betroffen.

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Exklusion inklusiver Bildungsangebote

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Exkludiert man in Nordwalde schon bald die inklusiven Bildungsangebote? Eigentlich eher zufällig musste ich gestern der Lokalpresse entnehmen, dass der Jubi Nordwalde das Aus droht. Schon kurios, dass diese Meldung ausgerechnet über eine Honorarkollegen aus dem entfernten Berlin in meine Timeline schwappte. Für eine solche Information bieten sich durchaus andere Kommunikationskanäle, als die lokale Presse.

Bevor ich mich dazu entschließe, wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Gegend zu rennen, muss ich erst einmal tief durchatmen. Niemand wird die Jugendbildungsstätte samt des umfangreichen Kurskonzeptes für Menschen mit Behinderungen unüberlegt und kurzfristig schließen (wollen)!? Allerdings hatte ja auch „niemand die Absicht eine Mauer zu errichten“.

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Inklusion am Arbeitsplatz

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Ohne Umwege auf den Arbeitsmarkt – trotz Down-Syndrom im Job„, titeln gestern die Westfälischen Nachrichten ihren Bericht über Sophie Hovestadt. Eigentlich eine tolle Geschichte, wenn da nicht die Sache mit der Wortwahl wäre. Umgehend prangere ich an, dass die Überschrift „trotz Trisomie 21 im Job“ implementiert, eine Beschäftigung mit Trisomie 21 auf dem ersten Arbeitsmarkt sei im „Normalfall“ nicht möglich. Man könnte also meinen, ein sozialversicherungsplfichtiges Beschäftigungsverhältnis wäre für Menschen mit Behinderungen generell nicht möglich.

Dabei sollte doch genau das, im Rahmen der Inklusion, zur Normalität gehören. Im Artikel 27 der UN Behindertenrechtskonvention erkennen die Vertragsstaaten jedenfalls an:

das gleiche Recht von Menschen mit Behinderungen auf Arbeit; dies beinhaltet das Recht auf die Möglichkeit, den Lebensunterhalt durch Arbeit zu verdienen, die in einem offenen, integrativen und für Menschen mit Behinderungen zugänglichen Arbeitsmarkt und Arbeitsumfeld frei gewählt oder angenommen wird.

Die sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen von Menschen mit Behinderungen sind bis heute in vielen Unternehmen dennoch die Ausnahme. Anders bei Sophie Hovestadt. Die 19-jährige arbeitet bereits seit fünf Monaten beim Münsteraner Integrationsunternehmen Münsteraner Dienstleistungsservice (MDS) GmbH. Gesellschafter des Integrationsunternehmens ist im Übrigen die Westfalenfleiß GmbH. Wie Inklusion am Arbeitsplatz aussehen kann, beschreibt MDS im eigenen Blog.

Auf meine Anregung hin haben auch die Westfälischen Nachrichten ihren Titel nach einem Abgleich bei Leidmedien.de angepasst. Herzlichen Dank an Julia Kwiatkowski für die Mühe.
DAS muss für heute reichen…

Ausblick 2014

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Während viele Blogger-Kollegen den Jahreswechsel als Anlass zum Rückblick nutzen, präferiere ich den Blick nach vorn! Was 2013 geschehen ist können wir nicht mehr ändern, aber wir können für unsere Zukunft aus der Vergangenheit lernen. Das Jahr 2014 wirft seine Schatten voraus. Mich erwartet ein Jahr voller Emotionen, Herausforderungen und Anstrengungen. Genauso liegt aber auch ein Jahr mit Momenten der Ruhe und Entspannung vor mir.

Mehrfachbelastung

Der Anfang des neuen Jahres wird ganz im Zeichen der Mehrfachbelastung stehen: Familie, Beruf und Studium. Gerade zum Ende meines berufsbegleitenden Studiums an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld nehmen die Anforderungen spürbar zu. Bevor im März die offizielle Schreibphase der Bachelor-Thesis beginnt, will noch ein fundierter Businessplan geschrieben werden. Ein wenig verwirrend ist an der Stelle allerdings, dass die theoretischen Anforderungen der Dozenten der gängigen Praxis im Berufsalltag völlig widersprechen. Jedenfalls habe ich bislang bei keiner Finanzierung einen Businessplan in dieser Ausführlichkeit vorlegen müssen. Aber die Bewertungskriterien legen in diesem Fall nicht die Banken sondern der Dozent an der FHM fest. Challenge accepted! Und falls mich jemand fragt: „Warum tust Du das?“ – „Weil ich’s kann!“

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Tilbecker Gespräche: Inklusion – Das wäre doch gelacht!

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Unter dem Titel „Inklusion – das wäre doch gelacht!“ stand gestern die Auftaktveranstaltung der Tilbecker Gespräche. Der Bezirksregierung Münster ist es gelungen, das gesamtgesellschaftliche Thema Inklusion auf humorvolle Art und Weise zu diskutieren. Auch ich durfte im neuen Fortbildungszentrum der Bezirksregierung in Tilbeck zu Gast sein.

Cartoonist Phil Hubbe

Das kurzweilige Programm konnte sich durchaus sehen lassen. Nachdem Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller den Abend eröffnet hatte, betrat Cartoonist Phil Hubbe die Bühne. Hubbe zeichnet seine Cartoons u. a. zum Theme Behinderung und Krankheit. Auch seine eigene Behinderung, die Erkrankung an Multiple Sklerose, nimmt Hubbe dabei auf die Schippe – so auch in seinem selbsterklärten Lieblingsbild:

 

http://file1.npage.de/000977/08/bilder/rainer.gif
(c) Phil Hubbe – www.hubbe-cartoons.de

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Det var skøn – Inklusion On Tour

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Inklusion on Tour – unter diesem Motto stand die letztjährige Studienreise der Jubi Nordwalde. 2012 habe ich den Bildungsurlaub nach Kalifornien noch ohne besondere Verantwortung begleitet. In diesem Jahr ging’s nach Kopenhagen und erstmalig war ich selbst als Teamer auf einer Studienreise ins Ausland dabei.

Steuern

Schon vor der Abreise war Allen klar: das wird teuer! Aber nur die Wenigsten von uns wussten warum. Bereits am ersten Abend fiel uns jedoch auf, worauf die Preise unter Anderem zurück zuführen sind. Auf unser „Biksemad“ im Café Petersborg (dessen Service im Übrigen erhebliches Verbesserungspotential bietet) entfielen 25 % Mehrwertsteuer – in Worten: fünf-und-zwanzig Prozent! Da sind wir mit unseren 19% MwSt doch eigentlich noch ganz gut bedient. Am nächsten Tag ergänzte unser Stadtführer, dass neben der MwSt als indirekte Steuer auch weitere direkte Steuern auf das Einkommen jedes Dänen entfallen:

  • Gemeindesteuer
  • Krankenversicherungsbeitrag
  • Staatssteuer (in Höhe von etwa 40 – 60 %)

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