Taste and see …

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„DAS muss für heute reichen …“ – Robert Schedding wählte diese Überschrift für seinen Blog zum Whisky Tasting im Oktober 2016. Im letzten Jahr schien es, wenn man den Blog als aufmerksamer Leser zur Kenntnis nimmt,  eine Veranstaltung der Superlative gewesen zu sein. Downsizing gab es am vergangenen Samstag aus den Räumen des Coachingbüros Sinn meets Management von Markus Classen nicht zu vermelden. Ganz im Gegenteil – der leidenschaftliche Wkisky-Experte hat seine Kollektion erweitert; das betrifft sowohl die Anzahl der zur Verkostung stehenden Whiskysorten als auch das gesamte“ Wellness-Drumherum-Arrangement“, das die Teilnehmer des Abends mit allen Sinnengenießen konnten.

 

Der Chef des Unternehmens hat aufgerüstet:

  1. Er hat eine NEUE … also Lieblingssorte des edlen Getränks, Säntis Malt Edition Dreifaltigkeit
  2. Er hat das Prinzip „mit allen Sinnen genießen“ optimiert

 

Die NEUE Lieblingssorte

Ich zitiere aus „The Highland Herold“

„Edition Dreifaltigkeit – Säntis Malt – Swiss Alpine Whisky“.

Notizen von Sigrid Vorwerk:

Geruch: sehr fruchtig, viel Süße, dunkle Trauben, reifer Pfirsich, Mandeln, dezent rauchig

Körper: sehr ölig, lange Tränen am Glas

Geschmack: Kaffee, Schokolade, Lorbeer, dezent bitter und intensive Raucharomen, kein Torfrauch … eher wie Räucherfisch

Nachklang: Insgesamt kurz, allerdings mit lang anhaltender Süße und Rauch. Dieser intensive Rauchgeschmack im Nachklang weckt bei mir Erinnerungen an den Smoky-Fish-Stand beim Ardberg Day.

Kommentar: Die Nase erzeugt eine Geschmacksvorstellung, die ich am Gaumen nicht wiederfinde. Was dort ankommt und verbleibt, ist hauptsächlich kalter Rauch mit viel Süße und einigen Holznoten.

 

Notiz von Thorsten Herold:

Geruch: schwer und süß, …. Dazu stumpfe Noten wie von Bienenwachs und Möbelpolitur

Geschmack: Üppige Süße von Kirschmarmelade, Brombeeren, Kirschbonbon; dazu gesellen sich wuchtige Kaffeenoten und mundfüllender dunkler Schokoladenkuchenteig. Erinnerungen an Schwarzwälder Kirschtorte ohne Sahne werden wach.

Nachklang: Mittellang mit herben Noten von starkem Espresso, dazu Tabaknoten (Kentucky und Burley), eine angenehme Schärfe von Chilipulver und schwarzem Pfeffer

Kommentar: Wenn man von Tabaknoten absieht, entführt mich diese Abfüllung zurück in meine Kindheit, als es zum Geburtstag wunderbare Leckereien wie die angesprochene Schwarzwälder Kirschtorte, Donauwellen oder mit Pflaumenmus gefüllte Kreppel gab. Der Whisky mag vielleicht nichts für Filigrantechniker sein, mir hat der wuchtige, kraftvolle und schnörkellose Auftritt aber gefallen, obwohl ich einige Momente benötigte, um mich an die plakative fruchtige Süße zu gewöhnen. Wenn ich spekulieren müsste, würde ich auf eine Lagerung im Rotweinfass tippen, da diese Art der Süße weniger zu Sherry oder anderen Süßweinen passt.“  („The Highland Herold“, Whiskymagazin, Ausgabe #33-Wuinter 2016, Verlag Dollinger & Stein GbR, Kriftel)

 

 

 

Mit allen Sinnen genießen

Taste and see ….

https://www.youtube.com/watch?v=kyQNNLVY05M

Neben Schmecken und Sehen (taste and see) wurden beim Tasting auch noch die Sinne Riechen, Fühlen und Hören angesprochen. Klasse, Herr Classen!!!

Das „Fuß- und Ohrwellness-Paket“ verdient es, dass es an dieser Stelle besondere Beachtung findet.

Zunächst der Fußschmeichler, quasi der Thermomix für Füße, der alles kann. Du steckst deine Füße hinein und schon nimmt das Verhängnis seinen Lauf. Du spürst, wie das Knochenmahlwerk jeden einzelnen Knochen und den anatomisch zugehörigen Muskel  pulverisiert, durchwalkt und erhitzt. Nach acht Minuten die Erlösung, Ende des Programms, Füße raus, Parallelität der Augachsen wieder hergestellt, die schmerzbedingt während des Betriebes des Folterinstrumentes ihre Symmetrie vorübergehend aufgegeben haben. In der Retrospektive  ein geniales Teil, das Herr Classen seinen Mitarbeitenden für die Pausen zur Verfügung stellt, wenn nicht gerade Whisky-Tasting stattfindet.

Last but not least gab es noch so richtig was auf die Ohren! Ich will mich nicht auf den Schild heben, jedoch ist mir guter Klang in den Ohren in Verbindung mit klassischer Musik durchaus vertraut. Dass sich quasi ein auditiver Höhepunkt einstellen würde, damit habe ich beim Tasting nicht gerechnet. „Bowers und Wiking“, so die Marke des „Bluetooth-Phonetischen-Schädelbegrenzers“ (Kopfhörer) , der so richtig was auf der Pfanne hat, genial!!!

Herr Classen wollte den guten alten Herrn Bach mit dem Weihnachtsoratorium akustisch konsumieren, Herr P. favorisierte Fischer Z; das Ding kennt keine akustischen Grenzen, alles kommt richtig genial über!

https://www.youtube.com/watch?v=gi4gXLshNjM

 

Fotos: (c) Coachingbüro Sinn meets management, Markus Classen

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