Whisky Tasting

Share Button

Einladung Whisky Tasting„Lassen wir es uns gut gehen!“, rief Markus Classen vom Coachingbüro Sinn meets Management vor einigen Wochen aus. Der Einladung zum Networking und teilen der gemeinsamen Leidenschaft für geschmackvollen Whisky bin ich liebend gerne gefolgt. Was mich am Wochenende in den Büroräumen in Münster-Wolbeck erwartete, hat mich positiv überrascht und erfreut zugleich. Ich kenne Markus schon seit einigen Jahren aus verschiedenen Projekten, gemeinsamen Veranstaltungen und Social Media Workshops als Perfektionisten. Für das Tasting hat er sich aber wieder einmal selbst übertroffen. Mit größter Liebe zum Detail hat Markus seinen sonst für Seminare genutzten Raum zur Wohlfühlarena hergerichtet. Auf mehreren Tischen waren jeweils zwei bis drei verschiedene Whisky Sorten nach den jeweiligen Herkunftsregionen angerichtet. Schon der Anblick der dekorativ präsentierten Flaschen ließ das Liebhaberherz höher schlagen. Sicher galt den Flaschen die eigentliche Aufmerksamkeit, doch der Blick wurde gelenkt von Blumen, Kerzen und kleinen, unauffälligen Details auf den Tischen. Außerdem waren natürlich auch Hilfsmittel wie Wasser und Pipette bzw. Orangenschokolade und Kaffeebohnen angerichtet. Abgerundet wurde das Bild durch einen traumhaften Ausblick auf die untergehende Sonne und das Abendrot über Münster. „Nur ein Kaminfeuer kann das einladende Ambiente noch besser machen“, dachte ich. „Aber wer hat schon einen Kamin im Büro?“ Im gleichen Moment stellt Markus einen Tischkamin auf – ein Traum!

Whisky-Auswahl_4

Bevor wir uns allerdings dem eigentlichen Tasting gewidmet haben, gab es noch eine Ode an den guten Geschmack: diverse Käsesorten, verschiedene Brote und Dips, Antipasti und eine Auswahl an Wurst und Käse sollten die Grundlage für die folgende Verkostung schaffen. Natürlich war auch das Buffet ansprechend angerichtet. So lief nicht nur mir beim Anblick der Köstlichkeiten das Wasser im Munde zusammen.

Die Whisky – Genießer

Die Teilnehmer des Tastings waren irgendwie ein bunt zusammen gewürfelter Haufen. Aufgrund krankheitsbedingert und beruflicher Absagen, blieben am Ende „nur“ sechs Teilnehmer über. Generell aber schon eine ziemlich passende Größenordnung für ein Whisky Tasting dieser Art in diesen Räumlichkeiten. Es sollten nicht weniger Teilnehmer werden, aber mehr als zehn müssen es auch nicht unbedingt werden. Einige Genießer trafen sich das erste Mal, fanden aber im Rahmen der Gespräche schnell auch andere Gemeinsamkeiten als die geteilte Leidenschaft für Whisky. Wieder andere Teilenehmer kennen sich schon mehr als dreißig Jahre.

Das Whisky Tasting

WährendWhisky-Auswahl_3 beim klassischen Tasting in der Regel sechs unterschiedliche Sorten aus der selben Region oder aus derselben Brennerei zur Verköstigung angeboten werden. Haben wir uns kurzerhand gemeinsam darauf verständigt unterschiedliche Whisky Sorten aus verschiedenen Brennereien unterschiedlicher Herkunft zu probieren. Wir haben uns dabei ein wenig am Geschmack orientiert und sind von den milden Sorten zu den torfig, rauchigen Varianten gewandert. Zur Auswahl standen dabei sicherlich rund 20 Sorten. Wir haben am Ende sechs oder sieben verköstigt.

Spannend waren vor allem die etwas ausgefalleneren Sorten, wie zum Beispiel der schweizer Sänis Malt – Edition Heilige Dreifaltigkeit, der deutsche Slyrs Classic Single Malt Whisky oder der Big Peat Blended Malt Whisky. Letztgenannter sorgt für eine rauchig, torfige Explosion im Gaumen. Für meinen Geschmack definitiv „einer zum Abgewöhnen“. Genauso stelle ich es mir vor, wenn man auf einem Stück Asche aus dem Kamin kaut. Der Whisky behält sein torfiges Aroma selbst Stunden nach der Verköstigung noch im leeren Glas.

Zwischen den einzelnen Whisky – Sorten wurde immer wieder Orangenkonfitüre auf Opladen zur Geschmacksneutralisierung gereicht. Und die war besonders nach dem Big Peat dringend erforderlich. Gleichzeitig gab es immer wieder Wissenswertes zum Herstellungsprozess und zu den Hintergründen einzelner Sorten zu erfahren. Natürlich gab es immer wieder auch die Möglichkeit die eigenen Erfahrungen und Vorlieben zur Diskussion zu stellen. Ein ganz besonderes Highlight erwartete die Runde, als einer der Teilnehmer sein Cello auspackte und uns einige Stücke von Johann Sebastian Bach zum Besten gab.

Meine neue Liebe

Glenfiddich 19

Mein absolutes Highlight an diesem Abend will ich niemandem vorenthalten. Der Glenfiddich Age of Discovery Madeira 19 Jahre, Single Malt Whisky mit einem Finish in Madeira-Fässern. Dieser Whisky hat mit seinem fruchtig-süßen Aroma und seinem würzigen, weichen Geschmack auf voller Linie überzeugt. Definitiv ein exzellenter Whisky der mehr als empfehlenswert ist und meinen bisherigen Favoriten, den Glenmorangie Nectar d’Or 12 Jahre, Single Malt, um Längen schlägt. Das trifft allerdings auch auf den Preis zu. Diese Flasche wird künftig für die besonderen Momente auch mein Regal füllen!

 

Gerne wieder

Ein toller Abend, der gerne wiederholt werden darf. Danke Markus! DAS muss für heute reichen…

Comment (1)

  1. […] muss für heute reichen …“ – Robert Schedding wählte diese Überschrift für seinen Blog zum Whisky Tasting im Oktober 2016. Im letzten Jahr schien es, wenn man den Blog als aufmerksamer Leser zur Kenntnis nimmt,  eine […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte bestätige, dass Du keinen Spam-Kommentar loswerden willst. Löse einfach folgende Matheaufgabe. * Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.